Geldanlage


Geldanlage

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Gẹld|an|la|ge 〈f. 19
1. das Anlegen von Geld (z. B. in Immobilien od. Wertpapieren)
2. Objekt, Gegenstand der Geldanlage (1)
● Diamanten als \Geldanlage; Autos sind keine gute \Geldanlage; sich für die \Geldanlage in Aktien interessieren

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Gẹld|an|la|ge, die:
Objekt, in dem jmd. sein Geld gewinnbringend anlegen kann:
Grundstücke sind eine sichere G.

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Geldanlage,
 
die planmäßige Verwendung von Geldern, um einen (Zins-)Ertrag und/oder Wertzuwachs zu erzielen oder zumindest den realen Wert zu erhalten. Vorbedingung der Geldanlage ist die Ansammlung von Geldern durch Sparen. Anschaffungen zum Gebrauch oder Verbrauch zählen nicht zur Geldanlage. Der Begriff der Geldanlage umfasst auch die als Kapitalanlage bezeichnete langfristige Investition von Geldern und die als Spekulation bezeichnete kurzfristige Geldanlage.
 
Jeder Anleger verfolgt eine bestimmte, auf Erfahrungen und wirtschaftliche Überlegungen beruhende Anlagepolitik. Steht der Wunsch nach laufenden Erträgen im Vordergrund, wird er eine Einkommensanlage (z. B. festverzinsliche Wertpapiere, Aktien) wählen. Wird dagegen vorrangig ein Wertzuwachs angestrebt, bietet sich eine Kapitalzuwachsanlage an (z. B. Gewinn thesaurierende Aktien, Haus- und Wohnungseigentum). Zu den Geldanlagen ohne laufenden Ertrag zählen auch Edelmetalle, Schmuck, Briefmarken, Antiquitäten. Die Höhe des Ertrages oder Wertzuwachses steht meist im Zusammenhang mit dem Risiko der jeweiligen Geldanlage.

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Gẹld|an|la|ge, die: Objekt, in dem jmd. sein Geld gewinnbringend anlegen kann: Grundstücke sind eine sichere G.; in dem ruhigen Haus, das er nur der G. wegen erworben hatte (Kühn, Zeit 323).

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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